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Halbwertszeit von Protaktinium

Die Halbwertzeit von Protaktinium

 

Zielsetzung:

In diesem Experiment ist es unser Ziel, den Zerfall einer der Isotopen von Protaktonium, m234-Pa, zu untersuchen. Ein Geiger-Müller-Zählrohr, der Radiations-Monitor von Vernier, wird mit dem CBL oder LabPro verbunden. Die erfassten Daten werden im Grafikrechner gespeichert und können mit dem Rechner oder dem PC analysiert werden.

Lise Meitner (1878-1968), war die Tochter eines erfolgreichen und wohlhabenden Anwalts. Ihre Eltern legten großen Wert auf die Ausbildung und sie wurde privat von Hauslehrern unterrichtet. Während ihrer Jugend entdeckte sie ihr Talent und Interesse für Mathematik und Physik. 1901 ging sie an die Universität von Wien um ihre zwei großen Leidenschaften Mathematik und Physik (bei Ludwig Boltzmann) zu studieren. Sie promovierte mit ihrer Arbeit 1906 über die Wärmeleitung in inhomogenen Feststoffen. 1907 wechselte sie nach Berlin und forschte dort mit Max Planck und dem Chemiker Otto Hahn. 30 Jahre lang arbeitete sie mit Otto Hahn zusammen. Jeder von ihnen leitete eine Abteilung in Berlins Kaiser Wilhelm Institut für Chemie. Hahn und Meitner arbeiteten bei der Erforschung der Radioaktivität eng zusammen, Sie mit ihren Physikkenntnissen und er mit seinen Chemiekenntnissen ergänzten sich gut. 1918 entdeckten beide Protaktinium. 1923 entdeckte Meitner die strahlungslose Transition, bekannt als Auger-Effekt, der nach Pierre Auger benannt wurde, ein französischer Wissenschaftler, der den Effekt zwei Jahre später entdeckte. Das Element 109 wurde zu ihren Ehren Meitnerium benannt.

Materialien:

Radiations-Monitor von Vernier,Protaktinium Generator, CBL2 oder LabPro und TI-83


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